Bio Kunststoff PLA - an seinen Grenzen
Projektbeschreibung:
Unser Projekt „PLA - an seinen Grenzen“ beschäftigt sich mit der Entwicklung und Optimierung von Polylactid (PLA). Unser Team – Amelie Pfisterer und Michaela Schwein von der HTL Waidhofen/Ybbs – arbeitet gemeinsam mit Betreuungslehrer Prof. Gernot Mevec an der grundlegende Fragestellung, wie biobasierte Kunststoffe konventionelle Kunststoffe im technischen Einsatz ersetzen können.
Ausgehend von dieser Zielsetzung entwickelte sich die Idee, Zigarettenfilter aus PLA herzustellen, da diese weltweit zu den häufigsten Einweg-Abfällen gehören. Sie bestehen überwiegend aus Celluloseacetat, das sich nur extrem langsam zersetzt und Milliarden Filter pro Jahr in die Umwelt gelangen.
Im Rahmen unseres Projekts analysierten wir zunächst die Anforderungen an Filtermaterialien wie Porosität, Faserstruktur, Stabilität und Feuchtigkeitsresistenz. Anschließend wollen wir PLA-basierte Materialmischungen entwickeln und deren Verhalten beim Fasern ziehen untersuchen. Durch Modifikationen und Prozessoptimierungen können Herausforderungen wie Sprödigkeit und geringe Temperaturbeständigkeit gezielt verbessert werden.
Ziel des Projekts ist es zu zeigen, dass PLA durch gezielte Weiterentwicklung ein ernstzunehmender Ersatz für erdölbasierte Kunststoffe sein kann und dass sich aus dieser Grundidee auch konkrete, umweltrelevante Anwendungen – wie Zigarettenfilter – ableiten lassen.