Recycling von Kunstoffabsaugplatten
Projektbeschreibung:
Die Anlage ist als durchgängige Maschinenlinie konzipiert, die gebrauchte FDM-/PETG- Absaug- und Abstreifplatten zu hochwertigem 3D-Druck-Filament aufbereitet. Ziel ist es, stark beanspruchte Platten nicht zu entsorgen, sondern sie reproduzierbar zu reinigen, zu standardisieren und in einen geschlossenen Materialkreislauf zurückzuführen – wirtschaftlich und ressourcenschonend.
Im ersten Prozessschritt entfernt ein Ultraschallreiniger in einem zugesetzten Reinigungsmedium selbst feinste Verunreinigungen aus den Poren der Platten. Ein nachgeschalteter Industriereiniger reduziert verbleibende Rückstände, insbesondere Lösungsmittelreste. Anschließend stellt der Trockner eine vollständig trockene, verarbeitungsfähige Ausgangsbasis sicher – entscheidend für eine stabile Weiterverarbeitung und konstante Materialqualität.
Danach werden die gereinigten Platten im Schredder zu definiertem Granulat mit 3–5 mm Korngröße zerkleinert. Dieses Granulat dient als kontrolliertes Inputmaterial für den Extruder, in dem es erneut aufgeschmolzen und zu 3D-Druck-Filament extrudiert wird.
Die Linie bildet damit eine klare, geschlossene Prozesskette: Tiefenreinigung – Entrestung – Trocknung – Granulierung – Re-Extrusion. Die Aufgabe der Anlage ist die qualitätssichere Rückgewinnung von Kunststoff aus realen Produktionsresten der additiven Fertigung und die Umwandlung in wieder einsetzbares Filament – ein skalierbarer Ansatz, der Recycling als präzise industrielle Wiederverwertung für den 3D-Druck neu definiert.